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Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e.V.
 

Zitat der Wochen 26-28 / 2012

Beruf und Familie: Ein grundsätzlicher Unterschied

Das Leben in Ehe und Familie erfordert Haltungen, die in der Gesellschaft oft wenig Unterstützung erfahren. Gerade im Berufsleben gilt es, sich angesichts dauernder Veränderungen und ungewisser Entwicklungen Wege offen zu halten, sich nicht festlegen zu lassen und Kündigungsmöglichkeiten vorzusehen. Entschiedenheit für den Partner und für die Kinder, Verlässlichkeit und Solidarität, Unkündbarkeit und Rücksichtnahme - Werte, die die Grundlagen für Ehe und Familie darstellen - werden kaum honoriert, obwohl die Gesellschaft selbst letztlich auf sie angewiesen ist. Mobilität und Flexibilität werden von der Wirtschaft in einem Maße erwartet, das mit den Stabilitätserfordernissen von Familie zunehmend nicht mehr vereinbar ist. Durchsetzungsvermögen und Ellenbogenmentalität, übersteigerte Konsum - und Erlebnisorientierung sind Elemente eines gesellschaftlichen Anforderungsprofils, das einer einseitigen familien- und menschenfeindlichen Auslegung von Modernität erliegt.

Aus: Die neue Aktualität des christlichen Menschenbildes, Positionspapier der Wertekommission der CDU Deutschlands (Vorsitz Christoph Böhr) 11.12.2001, S. 16-17, abrufbar unter: http://www.cdu.de/doc/pdfc/wertekommission.pdf.

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